Hunde und Welpen Erstausstattung
Ein Hund zieht ein

Hunde – Erstausstattung

Bald ist es soweit, eure Fell-Nase zieht bei euch ein. Vorab müssen natürlich noch ein paar Vorbereitungen getroffen werden, damit für den Start alles fertig ist. Doch was genau benötigt ein Hund wirklich? Hierfür habe ich euch eine Checkliste für die Erstausstattung zusammengestellt, mit den Sachen, die wir wirklich brauchten:

  1. Halsband oder Geschirr 
  2. Leine oder Retrieverleine 
  3. Hundebett/ Hundekorb
  4. Futter -und Trinknapf 
  5. Hundefutter (Am besten das vorab gefütterte)
  6. Leckerlies und Kauartikel
  7. Spielzeug z.B. ein Tau
  8. Zeckenzange
  9. Kotbeutel und Kotbeutelspender
  10. Hundebürste
  11. Transportbox oder Auto Gurt

1.Halsband oder Geschirr?

Diese Frage wird man wohl nie konkret beantworten können. Hier heißt es also am besten ausprobieren. Sollte der Hund jedoch viel und stark ziehen, wäre ein Geschirr die bessere Lösung, da durch einen starken Zug am Hals der Hund verletzt werden kann. Beim Kauf eines Geschirrs solltet Ihr euch jedoch für eine Y-Geschirr entscheiden, da diese den Hund nicht in seiner Bewegung einschränken. Bei der Einstellung muss jedoch darauf geachtet werden, dass der Bauchgurt nicht zu nah an den Achseln ist, damit der Gurt dort nicht anfängt zu scheuern. Sollte der Hund jedoch nicht großartig ziehen, ist ein Halsband kein Problem. Achtet hierbei darauf, dass es einfach zu reinigen ist, denn in jedem Hund steckt ein Drecksspatz. Zudem sollte es nicht zu eng sitzen, grundsätzlich sagt man, dass 1-2 Finger zwischen Halsband und Hals passen sollten. 

2. Leine oder Retrieverleine

Solltet Ihr euch für ein Halsband oder Geschirr entschieden haben benötigt Ihr natürlich auch noch eine Leine. Hierbei solltet Ihr euch für eine leichte Leine entscheiden, welche dennoch aus einem robusten Material besteht, da viele Hunde gerade am Anfang gerne in die Leine beißen. Hierfür eignen sich Biothane-, Leder- und Nylonleinen. Bitte verzichtet auf Flexi-Leinen bzw. Rolleinen, diese sind im ersten Augenblick zwar sehr verlockend, da Ihr eurem Hund so den Freiraum geben könnt, den er in dem Moment gerne möchte. Jedoch muss euer Hund das Laufen an der Leine noch lernen; doch wie soll er lernen bei euch zu laufen, wenn er keinen festen, sondern einen sich immer wieder ändernden Bewegungsradius hat. 

Jedoch gibt es auch noch eine nicht so bekannte Leine, die Retrieverleine.** Diese ist quasi Halsband und Leine in einem. Diese Leine könnt Ihr eurem Hund einfach über den Kopf ziehen und los gehen. Hierbei müsst Ihr jedoch dringend darauf achten, dass die Leine einen Zugstop hat, damit der Hund nicht beim Zug an der Leine gewürgt werden kann. Wir haben diese gerade im Welpen Alter sehr häufig genutzt, sehr schnell anzuziehen und praktisch und leicht im Umgang.

3. Hundebett/Hundekorb

Natürlich sollte der Hund auch einen Rückzugsort haben, hierfür eignet sich ein Hundebett bzw. Hundekorb. Achtet darauf, dass der Hund im ausgestreckten Zustand in das Körbchen passt. Am besten eignen sich Hundebetten bzw. Körbe welche mit Viskoseschaum, Schaumstoff oder Mikroperlen gepolstert sind, da diese sich dem Körper anpassen. Für welche Form und für welches Material Ihr euch entscheidet ist prinzipiell völlig egal. Wir haben die beste Erfahrung mit Kunstleder gemacht, da dieses einfach am pflegeleichtesten ist. 

4. Futter- und Trinknapf

Ein Futter- und Trinknapf ist ein wichtiger Bestandteil der Erstausstattung. Hier solltet Ihr beim Kauf auf einen Plastiknapf verzichten, da dieser gefährliche Weichmacher enthalten kann. Empfehlenswerter und unbedenklicher sind Keramik- und Edelstahlnäpfe. Zudem solltet Ihr bei der Auswahl darauf achten, dass die Größe vom Napf zum Hund passt und dieser nicht durch die ganze Wohnung rutschen kann.

5. Das Hundefutter

Trockenfutter, Nassfutter oder BARF, hier muss jeder seine eigene Entscheidung treffen. Dennoch sollte zuerst das bisherige Futter weiter gefüttert und schonend zum neuen Futter gewechselt werden um Durchfall, Blähungen, Erbrechen und weitere Folgen zu vermeiden. Am besten wechselst ihr das Futter in folgenden Schritten:

1+2 Tag: 75% altes Futter und 25% neues Futter

3+4 Tag: 50% altes Futter und 50% neues Futter

5+6 Tag: 25% altes Futter und 75% neues Futter

Ab Tag 7: 100% neues Futter

Sofern Ihr auf die Qualität des Futters Wert legt, solltet Ihr auf den Fleischanteil im Futter achten; dieser sollte mindestens bei 80% liegen.

6. Leckerlies und Kauartikel

Leckerlies gehören natürlich auch zur Erstausstattung, diese sollten eurem Liebling natürlich in erster Linie schmecken und von der Größe angemessen sein. Dennoch würde ich dir hierbei empfehlen auf einen hohen Fleischanteil zu achten, da leider oft sehr viel Mist in den Leckerlies steckt. 

Kauartikel sollten dem Hund in Größe und Härte angepasst werden. Für einen Welpen eignen sich nur weiche Kauartikel wie z.B. getrocknete Lunge oder Fleischstreifen. Zudem solltet Ihr darauf achte, dass die Kauartikel aus der EU kommen, da importierte Artikel oft mit Chemie behandelt werden. Dies führt bei eurem Vierbeiner schnell zu Bauchschmerzen.

7.Spielzeuge

Hunde haben in den meisten Fällen einen ausgeprägten Spieltrieb. Um eure Schuhe und Möbel zu schonen sollte Spielzeug natürlich auch zur Erstausstattung gehören. Hier eignet sich so gut wie jedes Spielzeug, schaut einfach was eurem Hund am besten gefällt. Aber auch hier sollte das Spielzeug der Größe eures Hundes angepasst sein.

8.Zeckenzange

Eine Zeckenzange sollte ebenfalls besorgt werden, denn Ihr wisst nie, wann die erste Zecke kommt. Es wäre ärgerlich, wenn Ihr dann erst eine besorgen müsst und euer Liebling die ganze Zeit mit der doofen Zecke rumlaufen muss und sich im schlimmsten Fall mit Krankheiten infiziert. Wir haben die beste Erfahrung mit Zeckenhaken* gemacht.

9.Kotbeutel und Kotbeutelspender

Wer sich einen Hund zulegt, sollte natürlich auch seine Hinterlassenschaften wegmachen. Aus diesem Grund besorgt euch am besten von Anfang an Kotbeutel, diese gibt es auch mit Praktischem Kotbeutelspender. 

10.Hundebürste

Egal ob Kurzhaar oder Langhaar, jeder Hund muss gebürstet werden, die einen mehr die anderen weniger. Hierfür solltet Ihr euch eine dem Fell-typ entsprechende Bürste zulegen. Die besten Erfahrungen haben wir bisher mit dem Furminator* gemacht.

11.Transportbox oder Auto Gurt

Solltet Ihr ein Auto besitzen, werden Ihr den Hund zwangsläufig mal mitnehmen. Hierzu sollte natürlich auch bei der Erstausstattung auf die Sicherheit eures Vierbeiners geachtet werden. Am sichersten sind natürlich die Hundeboxen*. Diese gibt es von vielen Herstellern und in verschiedenen Modellen. Achtet beim Kauf darauf, dass der Hund ausreichend Platz in der Box hat und diese Stabil ist. Da aber nicht jeder einen großen Kofferraum hat, in dem der Hund ausreichend Platz hat, könnt Ihr ihn natürlich auch auf der Rückbank unterbringen. Hierbei ist jedoch wichtig, dass der Hund mit einem Auto Gurt* gesichert ist. WICHTIG! Wenn Ihr einen Auto Gurt verwendet muss der Hund ein Geschirr tragen, da der Hund sich im Fall eines Unfalls oder einer Starken Bremsung enorm verletzen kann, wenn der Auto Gurt am Halsband befestigt wurde.

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