Barfen was ist das überhaupt und welche Vorteile und Nachteile hat es?
Ernährung

Barfen – Was ist das überhaupt und welche Vor- und Nachteile hat es?

Der Entschluss ist gefasst und der geliebte Vierbeiner darf bald einziehen. Und schon steht Ihr vor der Qual der Wahl: Was füttere ich meinem Vierbeiner?
Warum wir uns nach gründlicher Recherche für die Fütterungsmethode Barf entschieden und welche Vor- und Nachteile Barfen hat, erzähle ich euch hier.


Doch was ist Barf überhaupt?

Barfen ist eine Rohfütterungsmethode die z.B. auf den Hund oder die Katze angewandt werden kann. Das Wort BARF bedeutet so viel wie – biologisch artgerechte Rohfütterung. Bei dieser Fütterungsmethode wurde der Vorfahre des Hundes als Vorbild genommen: Der Wolf. Wölfe leben bekanntlich in der freien Natur und ernähren sich hierbei von Beutetieren, weswegen beim Barfen das sogenannte Beutetierprinzip angewandt wird. Denn zum Barfen gehört deutlich mehr als nur rohes Fleisch in den Napf zu werfen, wie leider viele denken. Ein Beutetier besteht nämlich nicht nur aus Fleisch, sondern auch aus Fett, Organen, Blut, Knochen und dem Magen-und Darminhalt. Aus diesem Grund werden diese Komponenten ebenfalls zu gefüttert. Hierbei wird der Magen-und Darminhalt durch Obst und Gemüse ersetzt. Außerdem werden gewisse Zusätze dem Futter beigefügt z.B. Omega 3-6-9 Öl. Aber keine Sorge, es hört sich alles Komplizierter an als es ist. Wer sich mit dem Thema auseinandersetzt wird es auch verstehen, Barfen ist keine Wissenschaft.


Welche Vorteile hat Barfen?

1. Höhere Lebenserwartung
Für uns definitiv der wichtigste und entschiedenste Punkt mit dem Barfen angefangen zu haben. Laut einer Statistik Leben Hunde, die gebarft werden, gut 2,7 Jahre länger als Hunde, die von Fertigfutter ernährt werden. 

2. Keine künstlichen Zusatzstoffe, sondern nur natürliche Zutaten
Ihr kennt alle Bestandteile des Futters und könnt die Qualität des Futters nach eurem ermessen anpassen.

3. Futter auf den Hund angepasst
Wenn euer Hund Allergien oder Unverträglichkeiten hat, könnt Ihr das Futter z.B. durch die Anpassung der Fleischsorte so abändern, dass euer Hund es verträgt. 

4. Allgemeine Gesundheitsförderung
In vielen weiteren Punkten ist Barfen förderlich für die Gesundheit und senkt das Risiko vieler Krankheiten. Ein Beispiel hierfür wäre ein geringeres Risiko einer Magendrehung oder einer Allergie.

5. Keine höheren Kosten
Im Vergleich zu hochwertigem Fertig-Futter habt Ihr keine höheren Kosten.

Gibt es auch Nachteile?

1. Höhere Zeitaufwand
Da die Rationen vorab erst noch portioniert werden müssen, ist der Zeitaufwand natürlich höher als wenn Ihr nur in den Supermarkt fahren müsst, um das fertige Futter zu kaufen. 

2. Lagerungsmöglichkeiten
Ihr braucht Platz in der Gefriertruhe, um das Fleisch und die portionierten Futterrationen unterzubringen. Je kleiner euer Hund ist, umso weniger Platz wird benötigt.

3. Vorkenntnisse sind erforderlich
Solltet Ihr euch für das Barfen entscheiden ist es wichtig, sich vorab gründlich zu informieren. Ihr müsst lernen wie eine Barf-Portion aufgebaut wird und welche Zusätze und Mengen für euren Hund richtig sind.

Weitere Beiträge zum Thema Darf findet Ihr hier.

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Quellen: Das Barf-Buch*; www.barfinfo.de

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